🌐 Web-Entwicklung

Vom ersten Klick in WordPress bis zur eigenen Schuh-Galerie mit FastAPI und MongoDB

Wie fängt man mit Web-Entwicklung an, wenn man Betriebswirtin ist und keine Programmierkenntnisse hat? Mit Neugier, einem Page-Builder – und irgendwann mit echtem Code. Das ist meine Geschichte.

01

Die EIS Schuh-Galerie – eine Leidenschaft bekommt eine Bühne

Schuhe sind für mich mehr als Accessoires – sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Stil und Moment. Im Laufe der Zeit ist eine echte Sammlung entstanden: verschiedene Marken, Saisons, Anlässe. Und irgendwann kam der Wunsch, diese Kollektion nicht nur im Schrank, sondern auch digital zu pflegen.

So entstand die Idee zur EIS Schuh-Galerie – eine digitale Inventarverwaltung für meine persönliche Schuhkollektion. Kein fertiges Tool, kein Online-Shop, sondern eine selbst gebaute Anwendung, die genau das kann, was ich brauche: Schuhe erfassen, mit Fotos dokumentieren, nach Saison und Typ sortieren, Notizen hinzufügen.

Was als kleines Lernprojekt begann, wurde zu meinem ersten echten Full-Stack-Projekt.

Tech-Stack

Python FastAPI MongoDB HTML CSS JavaScript Docker
🥿 Zur Schuh-Galerie: Die lebende Anwendung läuft unter eis.eiskopani.de – selbst gebaut, selbst gehostet, und täglich genutzt.
02

Die erste eigene Website – WordPress & Elementor

Bevor Code-Zeilen kamen, kam der Page-Builder. Mein erster Schritt in die Web-Entwicklung war eiskopani.de – aufgebaut mit WordPress und dem Elementor-Plugin. Eine visuell intuitive Umgebung, in der man Elemente per Drag & Drop platziert, Farben und Schriften wählt und Seiten gestaltet, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben.

Es war ein wichtiger erster Schritt. Ich habe gelernt, wie Seiten strukturiert werden, was Responsive Design bedeutet, und wie man Inhalte so aufbereitet, dass sie für Besucher Sinn ergeben. Elementor hat mir das Gefühl gegeben: „Das kann ich. Das macht mir Spaß."

Gleichzeitig habe ich gemerkt: WordPress und Elementor machen vieles einfach – aber manches auch schwer. Updates brechen Layouts, Plugins widersprechen sich, und unter der Oberfläche passiert vieles, das man nicht kontrolliert.

💡 Was ich gelernt habe: Ein Page-Builder ist kein Nachteil – er ist ein perfekter Einstieg. Er zeigt dir, wie eine Website aussehen soll, bevor du lernst, wie sie funktioniert.
03

WordPress oder eigene Lösung – die Überlegung

Als ich anfing, wirklich Code zu schreiben – HTML, CSS, Python, JavaScript – wurde die Frage immer drängender: Warum nehme ich für neue Projekte immer noch WordPress, wenn ich es auch selbst bauen kann?

🖱️
WordPress
Schnell, visuell
🤔
Grenzen
Plugins, Updates
📖
Lernen
HTML, CSS, Python
🚀
Eigene Lösung
Volle Kontrolle

Was für WordPress spricht

  • Schnell aufzusetzen – in Stunden online
  • Visuelle Kontrolle ohne Code-Kenntnisse
  • Viele fertige Plugins für jede Funktion
  • Ideal für Inhalte, die schnell online müssen

Was für die eigene Lösung spricht

  • Volle Kontrolle über jeden Aspekt der Seite
  • Kein Plugin-Chaos, keine unerwarteten Updates
  • Echtes Lernprojekt – jede Zeile Code verstanden
  • Läuft autonom im eigenen Docker-Container
  • Flexibel erweiterbar – wann immer ich will
💡 Meine Entscheidung: Für persönliche Projekte baue ich lieber selbst – weil ich dabei wirklich lerne. WordPress bleibt für Inhalte, die schnell online müssen. Aber wo ich etwas verstehen will, schreibe ich lieber eigenen Code.

Mein Fazit

Web-Entwicklung ist kein Sprint – es ist eine Reise. Von Drag & Drop zu eigenem HTML, von WordPress zu FastAPI und Docker. Jeder Schritt hat mich weitergebracht.

Diese Seite hier, die Schuh-Galerie, das Backend dahinter – all das habe ich selbst gebaut. Nicht perfekt. Aber meins. Und genau das macht mich stolz.

Austauschen? Schreib mir!